Taufe

Die Taufe ist ein Familienfest – und ein Fest der ganzen Pfarrgemeinde, denn wer getauft wird, wird in die Kirche aufgenommen. Deswegen versprechen die Eltern bei der Taufe öffentlich, ihr Kind christlich zu erziehen und deswegen möchten wir die Tauffeier in den Sonntagsgottesdienst der Gemeinde integrieren.

Für Anmeldungen zur Taufe gilt ab der Fastenzeit 2015 folgende Regelung: In Mailberg wird die Hl. Taufe innerhalb der Sonntagsmesse (bzw. Vorabendmesse) gespendet. Wir machen von dieser Regel keine Ausnahmen mehr.

Für die Zukunft der Pfarre ist es notwendig, dass die Menschen mit eigenen Augen sehen, wer durch die Taufe in ihre Gemeinde aufgenommen wird und dass sie dabei für den Täufling und seine Familie beten. So lernt die Pfarre, Verantwortung für die neuen Mitglieder zu übernehmen und hat ein Zeichen der Hoffnung vor Augen: Sie sieht das Kind und spürt: Es geht weiter! Wir haben eine Zukunft!

Die Familie, die ihr Kind taufen lässt, erkennt durch die Taufe in der Messe den Wert der Eucharistiefeier am Sonntag; sie sieht auch, dass die Taufe nicht nur ein Familienfest, sondern ein Fest der Gemeinde ist und sie erkennt, dass sie Verantwortung für die Pfarre trägt. Wer nach der Taufe nicht mehr am Gemeindeleben teilnimmt, lässt uns im Stich und mit den schweren Fragen der Zukunft allein.

Wenn Sie die Sorge haben, Ihr Kind würde die Feier nicht durchhalten oder die älteren Verwandten oder die kleinen Kinder könnten nicht so lange sitzen, können wir Sie beruhigen: Unser Gottesdienst ist locker genug, dass Sie jederzeit in der Sakristei oder anderswo Ihr Baby stillen können, oder dass die Älteren und Kinder zu einer Verschnaufpause oder Spiel-Pause hinausgehen können. Das stört bei uns niemanden. Außerdem: Nachher im Gasthaus sitzt der Opa oder die Urli auch länger als eine Stunde am Tisch, nicht wahr?

Für einen Termin wenden Sie sich bitte an den Pfarrer (01-512 87 90). Zwischen der Anmeldung zur Taufe und dem Fest müssen zwei Monate liegen, damit Zeit für die Vorbereitung bleibt. Es ist mindestens ein Taufgespräch nötig, an dem beide Eltern sowie die Paten teilnehmen.

Da die Taufpaten aktiv und verantwortungsvoll helfen sollen, den Täufling in die Kirche einzugliedern, müssen sie katholisch sein, gefirmt, nicht aus der Kirche ausgetreten. Sofern sie unverheiratet mit einem Partner zusammenleben, muss mindestens die ernste Absicht bestehen, eine christliche Ehe einzugehen.

Paten sind dazu da, ein Vorbild christlichen Lebens zu sein.